Inkota

Inkota

Slogan
Wir haben es satt, dass andere hungern!
Art der Gemeinschaft
Netzwerk
Über uns

INKOTA ist ein ökumenisches Bündnis von Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und Einzelengagierter und steht als Netzwerk von lokalen Initiativen und internationalen Partnern seit über 30 Jahren für entwicklungspolitisches Engagement.

 

Es versteht sich als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung und setzt sich gemeinsam mit vielen Menschen im Norden und Süden für eine gerechtere Welt ein. INKOTA unterstützt Projekte von Nichtregierungsorganisationen, Basisinitiativen und sozialen Bewegungen in Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Mosambik und Vietnam, die in ihren Ländern für gerechtere gesellschaftliche Strukturen eintreten. Die Projektarbeit in den Partnerländern des Südens ist eng mit der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit hier in Deutschland verbunden. Mit Kampagnen, Aktionen und Veranstaltungen will INKOTA die Menschen dafür sensibilisieren, dass die globalen Probleme vor der eigenen Haustür beginnen. Gleichzeitig sollen Alternativen aufgezeigt werden.

 

Eines der Schwerpunkte ist die Kampagnenarbeit zum Thema “Globale Landwirtschaft und Ernährungssicherheit”. Obwohl wir in einer Welt des Überflusses leben, leiden weltweit 960 Millionen Menschen an Hunger – die Mehrheit davon sind Kleinbauern in den Entwicklungsländern. INKOTA informiert über die Ursachen von Hunger und Armut und darüber, wie wir sie bekämpfen können. Mit Kampagnen und Protestaktionen wollen sie die politisch Verantwortlichen zu einer gerechteren Nord-Süd-Politik bewegen.

 

Unsere Protestaktion "Biosprit macht Hunger" im Jahr 2008 und die Warnungen vieler anderer Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern vor den verheerenden Auswirkungen der Agrokraftstoffe auf Mensch und Natur hat dazu beigetragen, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel seine Pläne zur Ausweitung der Agrokraftstoffnutzung korrigieren musste. Tausende UnterstützerInnen hatten Protestpostkarten und Email an den Bundesumweltminster geschickt. Statt den Anteil der Agrokraftstoffe am Kraftstoffverbrauch von derzeit ca. fünf Prozent auf 12 bis 15 Prozent bis 2020 zu erhöhen, wurden die Beimischungsziele auf 6,25% bei zum Jahr 2014 gesenkt. Doch auch die reduzierten Beimischungsziele lassen sich nur durch Importe von Energiepflanzen aus den Entwicklungsländern erreichen. Deshalb führt INKOTA die Kampagnenarbeit zu Agrokraftstoffen auch im Jahr 2009 fort.

 
 
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28.07.2009